MUSCHELKALKSAAL

In keinem anderen Museum  ist die Lebewelt des Muschelkalkmeeres in vergleichbarer Breite ausgestellt. Text und Bild erläutern die Schichtenfolge des Muschelkalks (Lithostratigraphie) und seine Leitfossilien (Biostratigraphie). Karten stellen das mitteleuropäische Muschelkalkmeer in den paläogeographischen Kontext der Triaszeit. Eigene Ausstellungsgruppen sind den Gesteinen des Muschelkalks und ihrer Entstehung gewidmet. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf den Fossilien. In mehr als 20 Vitrinen und beleuchteten Schaukästen sind Ceratiten und Nautiliden, Muscheln und Schnecken, Brachiopoden, Schwämme und Korallen aus allen Bereichen des Muschelkalkmeeres von Lothringen bis Zentralpolen in ausgewählten Stücken zu sehen. Besondere Highlights sind die Stachelhäuter, Seelilien, Seeigel, See- und Schlangensterne und sogar die unscheinbaren Schlundringe von Muschelkalk-Seegurken, die kein anderes Museum zeigen kann. Die fossilen Reste von Fischen und Meeresreptilien sind in fünf Vitrinen ausgestellt, ergänzt durch lebensgroße Modelle  und Abgüsse zusammenhängender Skelette aus den Triasschichten der Südalpen. Triasfossilien aus klassischen Lagerstätten der Alpen, Griechenlands und Sibiriens sowie Seelilien aus der Trias Süd-Chinas weiten die Präsentation auf  die ganze triaszeitliche Welt.

(1) Innenansicht

Blick in den Muschelkalksaal im Dachstuhl der „Inneren Kelter“.

(2) Ceratiten

Ceratiten sind die biostratigraphisch wichtigsten Muschelkalkfossilien.

(3) Nothosaurusvitrine

Nothosaurus-Vitrine

(4) Placodusvitrine

Placodus-Vitrine.

(5) Traumatocrinusvitrine

An Treibholz angeheftete Seelilien der Gattung Traumatocrinus aus Süd-China.