Mit dem Muschelkalkmuseum in der historischen Inneren Kelter haben sich die Stadt Ingelfingen, die Alberti-Stiftung der Hohenloher Muschelkalkwerke und der Privatpaläontologe Dr. h.c. Hans Hagdorn verbündet und eine Ausstellung zur Erd-und Lebensgeschichte der Triaszeit geschaffen.  Die Ausstellung zeigt auf 600 m2 Fossilien, Gesteine und Minerale aus dem mitteleuropäischen Muschelkalk und Lettenkeuper, darüber hinaus triaszeitliche Fossilien aus aller Welt.

Das Muschelkalkmuseum

Das Muschelkalkmuseum Ingelfingen ist trotz seiner ganz auf ehrenamtlicher Tätigkeit beruhenden Struktur und seiner inhaltlichen Spezialisierung auf die Triaszeit ein vollwertiges Museum, das die drei klassischen Museumsbereiche umfasst:

  • – Sammeln, Dokumentieren, Bewahren
  • – Ausstellen, Erklären, Belehren
  • – Forschen und Publizieren

Um diese Aufgaben umsetzen zu können, verfügt das Museum über eine umfangreiche, wissenschaftlich angelegte und dokumentierte Spezialsammlung von Fossilien und Gesteinen aus der Triaszeit, eine öffentliche Ausstellung auf ca. 600 m2 mit einem didaktischen Konzept und museumspädagogischen Veranstaltungen, und veröffentlicht Forschungsarbeiten aus den Spezialgebieten des Museumsleiters. Zum Museum gehört eine gut sortierte Spezialbibliothek zur Geologie Südwestdeutschlands und zu triassischen Floren und Faunen aus aller Welt, Bildarchive, und – allerdings beschränkte – Möglichkeiten zur Fossilpräparation.

Sammlungen und Archive stehen im üblichen Rahmen des wissenschaftlichen Austauschs für Forschungszwecke nach Anfrage offen. Ausleihe von Fossilmaterial zur wissenschaftlichen Bearbeitung ist möglich. Leihe aus Bibliothek und Archiven ist nicht möglich.