ALBERTI PREIS

Der Alberti-Preis

Der Alberti-Preis der Hohenloher Muschelkalkwerke schlägt die Brücke von der Fachpaläontologie zur Öffentlichkeit und zur Rohstoffwirtschaft. Der 1998 erstmals verliehene Preis wurde bis 2002 jährlich, seither alle zwei Jahre verliehen, und zwar wechselnd an Berufspaläontologen und Privatpaläontologen für herausragende Leistungen auf dem Gesamtgebiet der Paläontologie und ihrer Popularisierung. Ausgezeichnet werden Einzelleistungen oder ein Gesamtwerk, das durch Veröffentlichungen, Dokumentationen, Sammlungen, Ausstellungen oder exzellente Fossilpräparation belegt ist. Preis und Preisgeld in Höhe von 10.000,00 € können ungeteilt oder geteilt an mehrere Preisträger verliehen werden.

Die Jury aus Vorstand und Beirat der Paläontologischen Gesellschaft (PalGes) wählt aus den Nominierungen die Preisträger aus und empfiehlt sie der Alberti-Stiftung. Eigenbewerbung ist nicht möglich. Die Preisverleihung findet in festlichem Rahmen jeweils im Herbst in Ingelfingen statt. Durch den Alberti-Preis erfährt die Öffentlichkeit von Fossilfunden und ihrer Bedeutung und schärft ihr Bewusstsein für die Erd- und Lebensgeschichte.

Mit dem Preisgeld erhält der Preisträger einen in Halbleder gebundenen Nachdruck von Friedrich von Albertis Hauptwerk von 1834, in dem er das erdgeschichtliche System der Trias begründete.

Festakt_Preisverleihung

Gute Gespräche in der voll besetzten Ingelfinger Stadthalle anlässlich der Preisverleihungen.

Alberti-PreistrÑger_unter_sich

2010 anlässlich der Preisverleihung an Dr. Rößler.

Von links: Werner Kugler (Preisträger 1999), Dr. Léa Gravogel-Stamm (2002), Dr. Ronny Rößler (2010), Dr. Andreas Braun (2000) und Dr. Günter Schweigert (2000).